Referenten

Prof. Dr.Dr. Gerhard Roth

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth studierte Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft in Münster und Rom. 1969 Promotion zum Dr. phil. in Philosophie. Studium Biologie in Münster und Berkeley (Kalifornien). 1974 Promotion zum Dr. rer. nat. in Zoologie. Seit 1976 Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie an der Universität Bremen und bis 2008 Direktor am dortigen Institut für Hirnforschung. 1997-2008 Gründungsrektor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst bei Bremen. 2003-2011 Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und des Niedersächsischen Verdienstordens.

Rund 200 Veröffentlichungen auf den Gebieten kognitive Neurowissenschaften, Persönlichkeitsforschung und Neurophilosophie, darunter 18 Bücher.

Prof. Dr. Thomas Münte

Prof. Dr. Thomas Münte hat Medizin und Neurowissenschaften studiert. Nach der Ausbildung zum Neurologen an der Medizinischen Hochschule Hannover war er für mehrere Jahre Professor für Neuropsychologie in Magdeburg und seit 2010 ist er Direktor der Klinik für Neurologie und des Instituts für Psychologie II der Universität zu Lübeck.

Er beschäftigt sich mit der Kontrolle des menschlichen Verhaltens bei Gesunden und neurologischen Patienten, wobei ein Schwerpunkt auf Motivationsprozessen liegt.

Prof. Dr. Martin Meyer

Dr. Martin Meyer ist 1968 in Düsseldorf geboren. Er ist Psychologe und Neurowissenschaftler.  Er studierte in Berlin, Promotion in Leipzig. Forschungs- und Lehrtätigkeit in Edinburgh (Schottland) und Zürich. Arbeiten am Universitätsspital Zürich und an der Univerität Zürich.

Seit 2009 als Gastprofessor in Klagenfurt und von 2011 bis 2017 Professur an der Universität Zürich

Prof. Dr. John-Dylan Haynes

Dr. John-Dylan Haynes ist Professor am Bernstein Center for Computational Neuroscience der Charité Berlin und Direktor des Berlin Center for Advanced Neuroimaging.

In seiner Forschung geht es darum, wie Gedanken aus der Hirnaktivität ausgelesen und vorhergesagt werden können. Weitere Forschungsinteressen sind Bewusstsein, Absichten und Willensfreiheit.

Nicht nur die technische Machbarkeit, sondern auch ethische Grenzen der „Neurotechnologie“ werden von ihm thematisiert.